Rasenmäher Roboter Test 2016 / 2017

Auf dieser Seite erhalten Sie einen Überblick über Rasenmäher Roboter, auch Mähroboter, Rasenroboter oder automatischer Rasenmäher genannt. Mit diesen Robotern können Sie das Rasenmähen vollständig automatisieren. In der folgenden Liste haben wir Ihnen Top-Modelle und Testsieger aufgeführt. Machen Sie jetzt einen unverbindlichen Preisvergleich.

Die Top Mähroboter für 2017

BewertungBildMarke / ModellPreisEmpfohlene Rasenfläche (bis zu)LautstärkeDiebstahlsicherungAuto. LadenPreisvergleich
1.4
Gardena Smart Sileno+ (4054-20)ab 1400 EUR1300m²60 DezibelPreisvergleich
1.4
Gardena Smart Sileno (4052-20)ab 1300 EUR1000m²60 DezibelPreisvergleich
1.5
Husqvarna Automower 310ab 1400 EUR1000m²60 DezibelPreisvergleich
1.5
Husqvarna Automower 315ab 1600 EUR1500m²60 DezibelPreisvergleich
1.5
Husqvarna Automower 105ab 1000 EUR600m²61 DezibelPreisvergleich
1.5
Husqvarna Automower 420ab 2000 EUR2200m²58 DezibelPreisvergleich
1.6
Bosch Indego Connect 1200ab 1200 EUR1200m²73 DezibelPreisvergleich
1.6
Gardena R 40 Liab 900 EUR400m²56 DezibelPreisvergleich
1.6
Gardena R70 Li (4072-60)ab 1000 EUR700m²60 DezibelPreisvergleich
2.2
Bosch Indego Akkuab 1100 EUR1000m²73 DezibelPreisvergleich
2.8
Ambrogio L60 Bab 950 EUR400m²72 DezibelPreisvergleich
2.8
Wiper ECO Line Blitz 2.0ab 1200 EUR500m²72 DezibelPreisvergleich

So sieht ein Rasenroboter bei der Arbeit aus

 

Lohnt sich der Kauf eines Rasenmäher Roboters?

Rasenmäher Roboter sind in der Anschaffung nicht gerade günstig. Das ist ein klarer Nachteil. Dennoch kann es sich lohnen einen Mähroboter zu kaufen. Hier einige Vorteile:

Deutliche Zeitersparnis

Rasenmähen kann eine zeitaufwendige Sache sein. Je größer der Rasen, desto länger dauert der Mähvorgang. Für eine Rasenfläche von 250m² kann leicht eine Stunde eingeplant werden (natürlich ist auch die Länge des Rasens und die Schnittbreite des Mähers ausschlaggebend). Wenn man nur 2x die Woche seinen Rasen mäht, summiert sich die Zeit auf Dauer. Diese Zeit kann man natürlich besser investieren. Der Mähroboter arbeitet ganz von allein, ohne dass Sie etwas tun müssen.

Klare Arbeitserleichertung

Neben der Zeitersparnis ist auch die Arbeitserleichterung ein wichtiger Punkt. Abgeschnittenes Gras muss nicht entsorgt werden. Ebenso muss der Rasen nicht mehr abgeharkt werden. Die Mähroboter häckseln das Gras in winzig kleine Stücke (ca. 2-3mm), sodass der Grasabschnitt in die Grasnarbe rieseln kann. Diese Arbeitsweise ist als Mulchen bekannt.

Geringe Geräuschbelästigung

Ein klassischer Benzin- oder Elektrorasenmäher ist für die Nachbarn eine erhebliche Geräuschbelästigung. Mit ca. 100 Dezibel sind klassische Mäher deutlich lauter als Rasenmäherroboter, die i.d.R. nur 55 – 75 Dezibel (Modellabhängig) laut sind. Das entspricht in etwa einem Gruppengespräch bis hin zu Fernsehergeräuschen. Daher können die Mähroboter laut der Rasenmäherlärm-Verordnung auch nachts oder sogar Sonntags betrieben werden. Gerade für Menschen, die lange arbeiten, ist dies ein klarer Vorteil.

Gesunder und gepflegter Rasen, auch im Urlaub

Durch das regelmäßige Mähen kann Ihr Rasen durch eine besserer Rasenqualität überzeugen. Ebenso dient der gemulchte Rasenabschnitt als natürlicher Dünger und Nährstofflieferant. Auch während des Urlaubs kann Ihr Rasen weiterhin regelmäßig gemäht werden. Wer früher 4 Wochen in den Urlaub fuhr, durfte sich anschließend über einen verwilderten Garten ärgern. Hier können automatisierte Rasenmäher Abhilfe schaffen. Aber auch während des Urlaubes sollten Sie einen Freund oder Bekannten bitten, ab und zu nach dem Rasenmäher zu schauen.

Geringe Unterhaltungskosten

Die automatischen Mäher benötigen weniger Leistung als die klassischen. I.d.R. fallen nur monatliche Stromkosten von ca. 5 Euro an (abhängig von der Rasenfläche und Anzahl der Mähvorgänge).

Ideal für Allergiker

Auch Allergiker können entspannt aufatmen, wenn ein Rasenmähroboter die Arbeit verrichtet. Da sich der Mähroboter ums Rasenmähen kümmert, wird der direkte Kontakt zu Gräsern vermieden.


Worauf muss ich beim Rasenmäher Roboter Kauf achten?

KaufkriterienIn unseren Mähroboter Tests stellen wir immer wieder fest, dass viele Geräte beim reinen Vergleich der Produktdaten ähnlich abschneiden. Ganz entscheidend ist letztlich aber das Mähergebnis – und das können Sie leider nicht anhand der Verpackung ablesen. Achten Sie daher auf die Bewertung, die wir den jeweiligen Geräten in unseren Testberichten vergeben. Auf folgende Punkte sollten Sie beim kauf ebenfalls unbedingt achten:

Software & KI – die Intelligenz des Roboters

Die verwendete Software und damit die KI (Künstliche Intelligenz) ist das „Gehirn“ eines jeden Roboters. Sie beeinflusst neben mechanischen Funktionen maßgeblich die Funktionsfähigkeit des Roboters. Die Hersteller verfolgen dabei unterschiedliche Ansätze. Bosch setzt beispielsweise auf das systematische Mähen in Bahnen. Die Modelle von Gardena oder Husqvarna arbeiten dagegen im Zufallsmodus. Dabei fährt der Roboter bis zum Ende des Begrenzungsdrahtes oder eines Hindernisses und kehrt dann wieder um. Mit der Zeit wird auch so der komplette Rasen gemäht. Bei beiden Ansätzen ist es jedoch wichtig, dass die Mähroboter auch für die verwendete Rasenfläche ausgelegt sind. Ist die Rasenfläche zu groß für den Roboter, bleiben Stellen ungemäht.

Vollautomatisiertes Ladesystem

Wenn Sie wirklich Zeit sparen möchten, sollten Sie unbedingt einen Mähroboter auswählen, der programmierbar ist und den Mähvorgang automatisch beginnt. Außerdem sollte der Roboter selbstständig zur Ladestation zurückfahren, um seinen Akku erneut aufzuladen. Ansonsten müssen an verschiedenen Stellen immer wieder manuell eingreifen.

Diebstahlsicherung

Eine Diebstahlsicherung sollte eigentlich zur Standardausstattung gehören. Unser „Rasenmäher Roboter Test 2017“ hat ergeben, dass ca. 90% eine solche Sicherung besitzen. Von Mährobotern ohne Diebstahlsicherung raten wir dringend ab. Achten Sie beim Kauf darauf, dass der Roboter über Sensoren verfügt, die beim Drehen oder Anheben des Gerätes einen Alarmton und eine PIN-Sperre auslösen.

Größe und Beschaffenheit der Rasenfläche

Die Größe der zu mähenden Rasenfläche ist für die Auswahl des richtigen Mähroboters sehr entscheidend. Nicht jedes Modell ist für jede Fläche geeignet. Bei Rasenflächen über 500m² sollten Sie unbedingt ein Modell mit einer Schnittbreite von mindestens 20cm auswählen. Auch wenn Ihr Garten uneben ist und der Mähroboter höhere Steigungen überwinden muss, sollte das richtige Modell gewählt werden. In unseren Mähroboter Testberichten haben wir daher alle wichtigen Eigenschaften sowie die Stärken und Schwächen der einzelnen Modelle für Sie zusammengefasst.


Was sagt die Stiftung Warentest über die autonomen Gartenhelfer?

Der letzte Mähroboter Test der Stiftung Warentest ist leider schon ein paar Jahre her. Letztmalig wurden im Mai 2014 acht Modelle unterschiedlicher Hersteller unter die Lupe genommen. Es handelte sich dabei um Modelle, die allesamt mit einem Begrenzungsdraht arbeiten.

Die Testkandidaten im Überblick

  • Al-Ko Robolinho 100
  • Ambrogio L 75 Deluxe
  • Bosch Indego
  • Gardena R70Li
  • Honda Miimo 300
  • Husqvarna Automower 320
  • Sabo Mowit 500F
  • Worx Landroid M WG794E

Durchwachsene Testergebnisse – von „Gut“ bis „Mangelhaft“ alles dabei

Die Testergebnisse der Stiftung Warentest waren durchwachsen. Nur zwei Modelle erhielten als Mähroboter Testsieger das Testurteil „Gut“. Der L75 Deluxe des Herstellers Ambrogio und der Worx Land­roid M WG794E schnitten am schlechtesten ab.

  • Das Modell von Ambrogio hielt sich oftmals nicht an den Begrenzungsdraht und konnte infolgedessen nicht mehr eigenständig zur Ladestation zurückkehren. Irgendwann blieb er einfach mit leerem Akku in der Mitte des Testgeländes stehen und musste zur Ladestation getragen werden.
  • Auch der Land­roid M WG794E von Worx ging gern mal auf Wanderschaft. Zudem blieb er oft an Hindernissen hängen und musste per Hand befreit werden.

Testfazit – gute Modelle sind ab 1500€ erhältlich

Die meisten Punkte wurden den Robotern bei der Sicherheitsbewertung abgezogen. Bei zu vielen Modellen wurde das scharfe Messer zu wenig durch das Gehäuse abgeschirmt, sodass für Finger und Hände ein zu hohes Verletzungsrisiko bestand. Die Stiftung Warentest kam zu dem Schluss, dass gute Mähroboter ab ca. 1500 EUR zu haben sind.

Mittlerweile ist dieser Test schon allerdings einige Jahre her. Damit sind die Testergebnisse bereits veraltet. Viele Hersteller haben auf die Kritik der Tester reagiert und hinsichtlich der Sicherheit deutlich nachgebessert. Alle Ergebnisse des Stiftung Warentest Mähroboter Test finden Sie hier.


Wie schütze ich einen Rasenmähroboter vor Diebstahl?

Diebstahl MähroboterModerne und selbstfahrende Rasenmäher sind nicht ganz billig. In vielen Gärten stehen Sie Nachts unbeobachtet in der Ladestation und tanken Energie für den nächsten Arbeitstag. Daher ist ein guter Diebstahlschutz Pflicht. Nahezu alle Modelle aus unserem Mähroboter Test verfügen über einen solchen Diebstahlschutz in Form einer Alarmfunktion und einer PIN-Sperre.

Akustisches Warnsignal beim Anheben oder Drehen

Die Alarmfunktion lässt ein akustisches Warnsignal ertönen, sobald der Mähroboter angehoben oder gedreht wird. Dabei ist es egal, ob der Mähroboter auf dem Rasen oder in der Ladestation bewegt wird. Das Warnsignal dient zur Abschreckung von Dieben. Es setzt dabei nicht sofort ein, sonder ertönt erst nach Ablauf einer bestimmen Zeitspanne. Beispielsweise ertönt der Warnton beim Bosch Indego Connect, wenn der Roboter nach dem Anheben nicht innerhalb von 30 Sekunden wieder Bodenkontakt hat. Die Zeitspanne ist dabei von Hersteller zu Hersteller unterschiedlich. Eine hunderprozentige Garantie, dass der Rasenmäher nicht gestohlen wird, ist dadurch jedoch nicht sichergestellt.

Nach dem Anheben muss der PIN-Code eingegeben werden

Nahezu allen neuen Modelle verfügen über eine PIN-Code Sperre. Nach jedem Anheben muss der vorher definierte PIN-Code eingegeben werden. Wird der PIN-Code nicht oder nicht korrekt eingegeben, ertönt nach einer gewissen Zeit ein akustischer Warnton. Die PIN-Code Abfrage macht den Diebstahl also für Diebe unattraktiv. Darüber hinaus dient die Abfrage auch als eine Kindersicherung, da der Roboter nur mit Eingabe des richtigen Codes gestartet werden kann.


Sind Mähroboter gefährlich für kleine Kinder?

Viele Eltern mit kleinen Kindern stellen sich die Frage, ob Mähroboter für kleine Kinder gefährlich sind. Stellt man sich vor, dass  Mähroboter mit rotierenden Messern unbeaufsichtigt durch den Garten fahren, ist diese Frage auch berechtigt. Während Rasenmäher der ersten Generationen noch teilweise sehr unsicher waren, kommen die neuen Modelle bereits mit einer deutlich verbesserten Hinderniserkennung und vielen Sensoren daher.

Die Hinderniserkennung lässt den Mähroboter vor einem Gegenstand stoppen

Viele Hersteller haben auf die Gefahren reagiert und Mähroboter mit einer sogenannten Hinderniserkennung ausgestattet. Diese funktioniert bei den neuen Modellen auch erstaunlich gut. Kollidiert der Rasenmäher während der Arbeit mit einem Gegenstand, umfährt er ihn und setzt seinen Mähvorgang weiter fort.

Dank Anhebeschutz stoppt das Mähwerk in wenigen Sekunden

Bei allen Mährobotern mit Anhebeschutz (Hebesensor) stoppt das Mähwerk innerhalb weniger Sekunden. Wird zum Beispiel der Bosch Indego Connect angehoben, wird das Mähwerk innerhalb von 2 Sekunden komplett abgeschaltet. Die Abschaltung trägt also deutlich zur Sicherheit bei, sollte ihr Kind den Rasenmäher unerlaubt anheben.

Mähroboter mit Kindersicherung – nicht von Kinderhand zu starten

Auch eine Kindersicherung trägt zur Sicherheit bei. Modelle mit Kindersicherung können nur gestartet werden, wenn der Start mit einem PIN-Code autorisiert wird.

Wie sicher sind nun moderne Rasenmäherroboter?

Hersteller wie Bosch, Gardena, friendly robotics oder Husqvarna haben schon einiges getan, um die Sicherheit der selbstfahrenden Rasenmäher zu erhöhen. Auch die verbesserten Sensoren und Sicherheitsvorkehrungen tragen zu einer Verringerung der Verletzungsgefahr bei. Dennoch möchten wir an dieser Stelle erwähnen, dass kein System vollkommen sicher ist. Rasenmäher Roboter sind nach wie vor kein Spielzeug und können Verletzungen sowohl bei Kindern als auch bei Erwachsenen und Haustieren hervorrufen. Aus diesem Grund empfehlen wir Ihnen folgende Ratschläge zu berücksichtigen:

  • Verlassen Sie sich nicht nur auf die Sicherheitsvorkehrungen der Mähroboter
  • Testen Sie die Sensoren (Hinderniserkennung) mit einem Gegenstand (z.B. Tennisball) auf Funktionsfähigkeit
  • Vermeiden Sie das Rasenmähen, wenn kleine Kinder im Garten spielen
  • Sollte der Mähroboter dennoch laufen wenn Kinder in der näheren Umgebung spielen, sollten Sie den Mähvorgang unbedingt überwachen
  • Erklären Sie Ihrem Kind die Funktionsweise des Mähroboters und weisen Sie ausdrücklich auf die Gefahren hin
  • Denken Sie auch daran, dass Nachbarskinder im Garten spielen können (teilweise auch ohne Ihr Wissen!)
  • Auch Haustiere können verletzt werden

Wie muss ein Mähroboter gewartet werden?

zahnradMähroboter sind im Vergleich zu herkömmlichen Benzin-Rasenmähern eher wartungsfrei. Dank des verbauten Elektromotors müssen keine Öle oder Zündkerzen gewechselt werden. Der Elektromotor ist in dieser Hinsicht völlig wartungsfrei. Einige Punkte gibt es aber dennoch bei der Wartung und Pflege des Mähroboters zu beachten:

  • Sobald Sie das Gefühl haben, dass die Messer nicht mehr sauber schneiden, sollten diese entweder getauscht oder nachgeschliffen werden. Neue Schneidemesser oder Ersatzklingen bekommen Sie schon für ein paar Euro online oder im Fachhandel (z.B. hier bei Amazon)
  • Reinigen Sie den Rasenroboter regelmäßig. Insbesondere nasses Gras kann das Mähwerk des Roboters verkleben bzw. verstopfen. Aber auch bei trockenem Gras bildet sich nach einer gewissen Zeit eine Schmutzschicht aus Erde und Gras. Für ein optimales Mähergebnis sollte der Mäher daher mindestens einmal im Monat gereinigt werden.
  • Auch die Ladekontakte müssen von Zeit zu Zeit gereinigt werden, damit der Akkumäher weiterhin selbstständig effizient laden kann. Wenn Sie die Kontakte an der Ladestation reinigen wollen, trennen Sie diese vorher unbedingt vom Stromnetz
  • Akkus haben nur eine bestimmte Lebensdauer. Nach einer bestimmten Anzahl von Ladevorgängen verringert sich die Kapazität des Akkus. Sollten Sie bemerken, dass der Rasenroboter nicht mehr die komplette Rasenfläche mäht und nach kurzer Zeit wieder zur Ladestation zurückkehrt, muss wahrscheinlich ein neuer Akku her. Im ersten Jahr sollte der Akku allerdings noch nicht schlapp machen. Sollte das bei Ihrem Gerät der Fall sein, wenden Sie sich an den Hersteller des Mähroboters. Alle Hersteller müssen eine Gewährleistung von mindestens einem Jahr auf den Akku geben. Tipp: Die Lebenszeit des Akkus kann deutlich verlängert werden, wenn dieser nicht kalten Temperaturen ausgesetzt wird. Im Winter sollten Sie den Akku daher im 3/4 vollen Zustand warm und trockenen lagern.

Was passiert mit dem abgeschnittenem Gras?

Im Unterschied zu den klassischen Rasenmähern, verfügen die Rasemäherroboter über keinen Grasfangkorb. Das geschnittene Gras wird beim Mähen in sehr kleine Stücke gehäckselt (ca. 3-5 mm). Diese Stücke fallen einfach nach unten in die Grasnarbe und werden mit der Zeit allmählich zersetzt. Durch diese Methode und den Zersetzungsprozess, auch als Mulchen bekannt, wird der Rasen zusätzlich mit Nährstoffen angereichert.

Beim Mulchen ist aber darauf zu achten, dass der Rasen nicht zu lang ist. Ansonsten kann der Abschnitt aufgrund der Menge nicht in der Grasnarbe versinken. Achten Sie daher darauf, dass der Mähroboter regelmäßig mäht. Bei zu langem Gras empfehlen wir nach dem ersten Mähvorgang den Rasen vom Rasenschnitt mit einer Harke oder Rechen zu befreien.


Gibt es auch Mähroboter ohne Begrenzungskabel?

Mähroboter ohne BegrenzungskabelJa. Die Hersteller Ambrogio und Wiper haben auch Mähroboter ohne Begrenzungsdraht im Sortiment. Die Navigation bei diesen Modellen funktioniert über einen patentierten Grassensor. Dieser erkennt, ob vor dem Rasenroboter Rasenflächen liegen oder nicht. Der größte Vorteil liegt hier sicherlich in der einfachen Installation. Es muss kein Draht oder Kabel verlegt werden und der Mähroboter kann einfach loslegen. Was sich in der Theorie gut anhört, klappt in der Praxis leider nicht immer: In unserem Mähroboter Test 2017 konnte das Modell von Ambrogio leider nicht immer überzeugen. Auf dem Testgelände machte er gerne einmal einen Ausflug auf die Nachbar-Parzelle. Auch Blumenbeete waren nicht immer komplett sicher. Den kompletten Testbericht gibt es hier.


Gibt es eine Lärmbelästigung durch Mähroboter?

Mähroboter arbeiten immer nach dem gleichen Prinzip. Mähen – Akku laden – Mähen. Damit sind die autonomen Rasenmäher tagsüber schon mal ein paar Stunden auf dem Rasen unterwegs. Während ein normaler Rasenmäher schon mal um die 100 db erreichen kann, liegen moderne Rasenroboter im Bereich von 55 – 75 Dezibel. Vergleichbar sind diese Werte mit einem Gespräch oder Fernsehgeräuschen.

Wieviel Dezibel sind für den Nachbarn zumutbar?

Die Technische Anleitung zum Schutz gegen Lärm des Umweltbundesamtes beschreibt, welche Lautstärke für den Nachbarn erträglich und damit zulässig ist. Sofern tagsüber eine Obergrenze auf dem Nachbargrundstück von 50 Dezibel nicht überschritten wird, ist der Betrieb eines Mähroboters tagsüber zulässig. Das ist zumindest die rechtliche Sicht. Wir raten Ihnen dazu, einfach mit ihren direkten Nachbarn zu sprechen. Sollte das Geräusch stören, können Zeiten abgesprochen werden, wann der Mähroboter betrieben werden kann. Nahezu alle modernen Mähroboter verfügen über programmierbare Zeitpläne. So können Sie genau festlegen, wann und wie lange gemäht werden soll.

Darf ein Mähroboter auch Nachts mähen?

Die meisten Mähroboter sind mittlerweile so leise, dass auch Nachts gemäht werden kann. Dennoch gilt auch hier: Sprechen Sie mit ihrem Nachbarn, ob der Mähroboter stört. Gerade im Sommer bei geöffnetem Fenster kann ein brummendes Geräusch den Schlaf stören. Wenn Sie dennoch bevorzugt in der Nacht mähen wollen, empfehlen wir Ihnen einen leisen Mähroboter (bis 60 db) zu kaufen.

Aber nicht nur die Geräuschbelästigung sollte beachtet werden. Das nächtliche Mähen bringt auch weitere Nachteile mit sich:

  • Nachts ist das Gras feuchter als am Tag. Feuchtes Gras bleibt im Mäher schneller kleben und kann diesen bei längerem Gras sogar verstopfen. Dadurch erhöhen sich auch die Reinigungsintervalle
  • Auch Tiere kommen in der Nacht raus. Insbesondere Igel sind durch das nächtliche Kreisen der Mähroboter gefährdet. Igel laufen bei Gefahren nicht weg und nehmen eine Schutzhaltung ein. Im schlimmsten Fall werden die Igel durch die rotierenden Messer verletzt oder getötet.

Eignen sich Rasenmähroboter für alle Rasenarten?

Ja, ob glatter englischer Rasen oder unebene Wiese. Heutige Modelle können sowohl mit Steigungen, Unebenheiten sowie Hindernissen umgehen. Allerdings ist nicht jedes Modell für jede Rasenart geeignet. In unseren Testberichten und in unserem Ratgeber geben wir Ihnen klare Empfehlungen, welches Produkt speziell für Sie und Ihren Garten geeignet ist. Außerdem haben wir für Sie diverse Tipps parat. So z.B. zum Thema Rasenpflege, Begrenzungsdraht verlegen und vieles mehr.


Welche Hersteller sind zu empfehlen?

HerstellerBisher ist der Markt an Rasenmäher Robotern noch sehr überschaubar. Am bekanntesten dürfte wohl „friendly robotics“ sein, die die bekannte und qualitativ hochwertige „Robomow“-Serie herstellt. Ebenso sind Bosch und Viking empfehlenswerte Hersteller. Die schwedische Firma Husqvarna stellt mit ihrer Automower Serie ebenso gute Rasenmäher Roboter her, vertreibt diese aber in Deutschland kaum.


Mähroboter FAQs – Sie haben die Fragen, wir die Antworten!

Einrichtung und Installation

Wie verlege ich den Begrenzungsdraht?

Um den Begrenzungsdraht zu verlegen benötigen Sie etwas Zeit, schwer ist es allerdings nicht. Der Begrenzungsdraht (Begrenzungskabel) muss nicht unterirdisch verlegt werden. Er wird auf dem Rasen mit Klammern verankert. Nach ca. 3-4 Wochen ist das Kabel eingewachsen und nicht mehr zu sehen.

Muss das Begrenzungskabel unter die Erde?

Nein. Das Begrenzungskabel wird oberirdisch verlegt. Nach ca. 3-4 Wochen wächst es ein und ist nicht mehr zu sehen. Ausnahme: Sollte später ein Vertikutierer oder Rasenlüfter verwendet werden, sollte der Draht etwa 2-3 cm tief unter die Erde gelegt werden.

Was mache ich mit Teichen, Bäumen und Blumenbeeten?

Für ein optimales Ergebnis sollte auch hier ein Begrenzungsdraht um diese Hindernisse gelegt werden. Bäume müssen jedoch nicht zwingend umrandet werden, da die Hinderniserkennung des Roboters ausreichen kann. Teiche und Blumenbeete sollten in jedem Fall umrandet werden.

Kann ich bestimmte Zeiten progammieren (Zeitpläne)?

Ja. Bei nahezu allen Modellen ist dies möglich. Teilweise können sogar saisonabhängige Pläne programmiert werden

Welche Schnitthöhe sollte ich beim ersten Mal mähen einstellen?

Da der verlegte Begrenzungsdraht sich erst einmal setzen muss, empfehlen wir die höchste Stufe zu wählen. Auch Unebenheiten auf dem Rasen können anfänglich zu Problemen führen. Unsere Empfehlung: Fangen Sie mit der höchsten Stufe an und verringern Sie nach und nach die Schnitthöhe bis zum gewünschten Ergebnis.

Funktion und Arbeitsweise

Kann ein Rasenroboter bei Regen mähen?

Ja, nahezu alle modernen Mähroboter sind wasserdicht und können somit bei Regen mähen. Nasses Gras verklebt und verschmutzt den Rasenroboter jedoch sehr schnell, sodass dieser häufiger gereinigt werden muss. Aus diesem Grund verfügen die meisten Mähroboter (z.b Bosch Indego Connect oder Gardena R40Li) über einen Regensensor. Dieser erkennt, ob das Gras zu nass ist. Ist dies der Fall, bricht der Roboter seinen Mähvorgang wieder ab und startet erst, wenn es wieder trockener ist. Zu jedem Modell finden Sie im Datenblatt die Angabe, ob der Mähroboter über einen Regensesor verfügt.)

 

Wie navigiert ein Rasenroboter?

Generell werden zwei unterschiedliche Prinzipien unterschieden. Modelle wie z.B. der Indego Connect von Bosch setzen auf das Bahnenprinzip, bei dem Bahn für Bahn nacheinander gemäht wird. Mähroboter anderer Hersteller arbeiten mit einem Zufallsprinzip. Der Roboter fährt einfach los und dreht bei einem Hindernis um. Beide Varianten haben ihre Vor- und Nachteile.

Arbeitet ein Mähroboter mit GPS?

Nein. Das wäre zu ungenau. Durch Bäume und Sträucher kann das GPS-Signal zudem beeinträchtigt werden.

Woher weiß der Mähroboter, wo er hin soll?

Die meisten Modelle arbeiten mit einem Begrenzungsdraht. Dieser muss zuvor verlegt werden. Auf dem Markt sind auch Modelle erhältlich, die ohne Begrenzungsdraht arbeiten können. Ein Grassensor erkennt, ob der Roboter sich auf dem Gras befindet. Diese Modelle finden Sie hier.

Was passiert mit dem abgeschnittenen Gras?

Ein Mähroboter verfügt über keinen Grasfangkorb. Der Rasenabschnitt wird in sehr kleine Stücke hehäckselt und fällt in die Grasnarbe. Der Abschnitt dient zusätzlich auch als natürlicher Dünger und Nährstofflieferant. Diesen Vorgang bezeichnet man auch als Mulchen.

Muss ich den Rasen nach dem Mähen abharken?

Nein, generell nicht. Der Abschnitt wird so kleine Stücke (ca. 2-3mm) gehäckselt, dass dieser nicht mehr sichtbar ist (Mulchen). Ausnahme: Sollte der Rasen beim ersten Mähen sehr lang sein, kann es ggf. Sinn machen, den Rasen nach dem ersten Mähen abzuharken.

Bis zu welcher Rasenhöhe kann ein Mähroboter mähen?

Das ist von Modell zu Modell unterschiedlich. Als Richtwert kann hier 100mm genannt werden. Bei einem längeren Rasen empfehlen wir einmalig mit einem normalen Handrasenmäher vorzumähen. Lassen Sie danach den Mähroboter regelmäßig fahren, um einen langen Rasen zu vermeiden.

Ist ein Rasenmäherroboter in der Schnitthöhe verstellbar?

Ja. nahezu alle Modelle sind in der Schnitthöhe verstellbar. Die Angabe finden Sie im Datenblatt oder im Testbericht des jeweiligen Modells.

Kehrt der Rasenroboter automatisch wieder zur Ladestation zurück?

Ja. Bei den neueren Modellen lädt der Mähroboter von ganz allein wieder auf und kehrt bei leerem Akku zur Ladestation zurück. Wenn Sie sich bei einem Modell unsicher sind, schauen Sie  einfach in das Datenblatt auf unserer Seite.

Sicherheit

Ist ein Rasenmähroboter sicher?

Da es sich um einen Rasenmäher mit scharfen Messern handelt, sollten Sie auf jeden Fall vorsichtig sein. Die Hersteller haben aber natürlich Sicherheitsmechanismen eingebaut, um den Rasenmäher sicher zu machen. Siehe dazu auch:

  • Hinderniserkennung
  • Anhebeschutz (Hebesensor)
  • Kindersicherung
  • Diebstahlschutz

Was bedeutet Hinderniserkennung?

Moderne Mähroboter verfügen über Sensoren, die Hindernisse erkennen und den Mähroboter stoppen bzw. in eine andere Richtung fahren lassen. Hindernisse können dabei Bälle, Äste, Maulwurfshügel oder aber  Spielzeug sein. Ob einzelne Mähroboter diese Funktion besitzen, können Sie unserem Datenblatt entnehmen. Hinweis: Seien Sie dennoch achtsam und verlassen Sie sich nicht nur auf die Hinderniserkennung.

Wofür ist der Hebesensor (Anhebeschutz)?

Der Hebesensor sorgt dafür, dass der Mähroboter beim Anheben nach wenigen Sekunden die Messer komplett stoppt. Auch wenn der Roboter bei hohen Steigungen oder Schieflagen umkippen sollte, werden die Messer sofort gestoppt. Das Verletzungsrisiko ist damit um einiges geringer. Zusätzlich dient der Hebesensor auch als Diebstahlschutz. Wird der Rasenmäher angehoben, ertönt nach einer gewissen Zeit ein Alarmton, wenn nicht in einer bestimmten Zeit ein PIN eingegeben wird (siehe auch PIN-Sperre).

Wie funktioniert die Kindersicherung bei Mährobotern?

Nahezu alle Mähroboter lassen sich nur mit der Eingabe eines PIN-Codes starten. Damit können Kinder den Rasenmäher nicht unerlaubt starten. Zusätzlich sorgt die Hinderniserkennung und der Anhebeschutz für eine erhöhte Sicherheit bei Kindern und Haustieren. Hinweis: Sollten Kinder auf dem Rasen oder in der Nähe spielen, sollte der Mähvorgang nur unter Beobachtung stattfinden.

Wie ist ein Rasenroboter gegen Diebstahl gesichert?

Wird ein Mähroboter angehoben, muss nach einer bestimmten Zeit (meist 30 Sekunden) ein PIN eingeben werden. Ist diese nicht korrekt oder wird nicht eingegeben, ertönt ein schriller Alarmton. Dieser Warnton dient zur Abschreckung von Dieben. Zum erstmaligen Start muss ebenfalls die PIN eingeben werden. Ohne diese, können Diebe den Mäher nicht benutzen.

Sind Mähroboter für Kinder gefährlich?

Jein. Die Hersteller haben bereits viele Sicherheitsmechanismen wie Anhebeschutz, PIN-Sperre und Hinderniserkennung integriert. Dennoch handelt es sich um ein Rasenmäher mit scharfen Messern, die sich oft mit mindestens 5800 Umdrehungen/Minute drehen. Eine Gefahr für Kinder ist damit nicht auszuschließen.

Unser Tipp: Lassen Sie den Mähroboter niemals unbeaufsichtigt fahren, wenn kleine Kinder in der Nähe sind. Zeigen Sie ihrem Kind die Gefahren des Mähroboters und erklären Sie die genaue Funktionsweise. Machen Sie ihre Kinder deutlich auf die Gefahren aufmerksam.

Sind Mähroboter für Haustiere gefährlich?

Jein. Kommt ein Mähroboter den Tieren zu Nahe, laufen diese meist davon. Dennoch sollten Sie auch hier aufpassen, wenn Tiere und Mähroboter zeitgleich auf dem Rasen sind. Trotz Hinderniserkennung sind auch Haustiere nicht komplett vor den Gefahren geschützt.

Rechtliches

Kann das Mähen durch einen Mähroboter verboten werden?

Bis dato gab es nur wenige Fälle, bei denen wegen der Lärmbelästigung geklagt wurde. Weitere Informationen dazu finden Sie hier. Sprechen Sie am besten mit ihren Nachbarn und vereinbaren Sie ggf. feste Mähzeiten z.B. am Vormittag oder frühen Nachmittag.

Ist der Mähvorgang eine Lärmbelästigung für den Nachbarn?

Jein. Mittlerweile sieht die modernen Mähroboter sehr leise. Auf dem Markt sind Modelle von 50 bis 75db erhältlich. Das ist vergleichbar mit einem normalen Gespräch bis hin zum Fernseher bei Zimmerlautstärke. Sollten Sie empfindliche Nachbarn haben oder auch Nachts mähen wollen, empfehlen wir Ihnen einen leisen Mähroboter bis 55db.

Jetzt Neu: In unserem Rasenmäher Roboter Test 2017 haben wir für Sie umfangreiche Produktvideos online gestellt.